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Schulen Böttstein
Schulhausstrasse 28
5314 Kleindöttingen
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Hoher Besuch an den Schulen Böttstein

 

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Am Mittwoch vor Semesterende besuchte der Leiter der Volksschule, Christian Aeberli, die Schulen Böttstein.

Christian Aeberli ist seit langen Jahren im Berufsfeld der Schule tätig. So arbeitete er viele Jahre für die Erziehungsdirektion des Kantons Zürich und war mitverantwortlich für die Entwicklung im Bereich „Englisch an der Primarschule“. Als Chef der Abteilung Volksschule steht er seit 2006 für das Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau im Einsatz.

Zu Anfang des Schuljahres wurden die Schulen Böttstein angefragt, ob ein Schulbesuch möglich wäre. Herr Aeberli wolle ohne grosses Aufheben einen Einblick in den Alltag einer Schule nehmen. Und so wurde denn auch kein festes Programm im Voraus festgelegt. Man überliess es vielmehr den Bedürfnissen des Gastes und dem „Angebot des Tages“.

Herr Aeberli wurde am Morgen von Schulpflege und Schulleitung zwanglos im Sekretariat begrüsst. Bei einer Tasse Kaffee plauderte es sich angenehm über Sinn und Zweck seiner Besuche, sowie über die wichtigsten Eckdaten der Schulen Böttstein. Herr Aeberli erzählte, dass er regelmässig den Kontakt zur Basis suche, indem er versuche, 11 Schulen pro Jahr zu besuchen und zwar möglichst gleichmässig über den ganzen Kanton verteilt. Die Schulen Böttstein sind seit langem die erste Schule im Bezirk Zurzach, welcher er einen Besuch abstattet.

Die Schulleiterin, Gabi Spuhler, führte den Gast durch die Schulanlage und erklärte dabei die Entwicklung der Schulen Böttstein inklusive des nächsten grossen Projektes „Teilneubau des Schulhauses Rain ll“.

Die Unterrichtsbesuche im Kindergarten und in der Primarschule zeigten wunderbar, mit welchem Ernst aber auch mit welcher Freude die Kinder bei der Arbeit waren. In einigen Klassen wurde bereits intensiv für die Fasnacht gebastelt, eine andere Klasse übte die 7-er Reihe („Erstaunlich auf wie viele verschiedene Arten an den Reihen geübt werden kann“) und im Englisch wurden mündlich die Hausaufgaben korrigiert, auf Englisch versteht sich.

Das Thema Fremdsprachigkeit und Migrationsanteil in den Klassen lag auf der Hand und wurde in Verbindung zu sinnvollen Tagesstrukturen diskutiert. Herr Aeberli bedauerte, dass die Vorlage zu den Tagesstrukturen vom Grossen Rat nicht angenommen wurde. Sie sei für Kinder, deren Eltern arbeiten oder schlecht Deutsch sprächen eine echte Chance auf geregelte Strukturen und beuge so Verwahrlosung und sozialer Benachteilung vor. Mit dem Entscheid des Grossen Rates, liegen das Wohl der Kinder und die Verantwortung dafür nun bei den Gemeinden.

Nach der 10 Uhr Pause konnte Herr Aeberli an der Sitzung des Primarschülerparlamentes teilnehmen. Es wurde über Schulregeln und deren Einhaltung debattiert. Dabei lag der Fokus noch stark bei den anderen, zum Beispiel den Oberstufenschülern und noch wenig beim „Wir“, den Primarschülern.

Die besuchten Oberstufenklassen waren mit Arbeitsaufträgen in Mathematik und Realien beschäftigt, hatten aber nichts gegen den Besuch einzuwenden, der ihnen Fragen zu den Aufgaben stellte und sich nach ihren Berufswünschen erkundigte.

Beim Mittagessen stellte Christian Aeberli fest, dass die Schulen Böttstein als Ganzes sehr harmonisch wirke. Deutlich spürbar sei die Zusammenarbeit zwischen Kindern und Lehrpersonen sowie zwischen Schulleitung, Lehrpersonen und Schulpflege. Es sei der Schule zu wünschen, dass dies noch lange so bleiben wird.